Unsere Ziele 

Es ist nicht nur in Deutschland ein bekannte Tatsache, daß sich das väterliche (Er-)Leben einer gemeinschaftlichen elterlichen Sorge um seine Kinder gerade nach einer Scheidung oder Trennung zuweilen erheblichen, durch die Mutter der gemeinsamen Kinder verursachten Problemen konfrontiert sieht.

Dies liegt zum einen an der herrschenden Gesetzgebung, zum anderen an dem vorherrschenden gesellschaftlichen und politischen Denken, bei dem die Mutter eines Kindes noch immer eine zentralistische Rolle spielt und fast alle gleichberechtigten Bemühungen von umsorgenden Vätern im Wesentlichen außer Acht gelassen werden.

Dies schreiben wir wohl wissend, daß es auch einen erheblichen Anteil von Müttern gibt (ca. 10 - 12%), die sich umgekehrt in derselben Rolle des entfremdeten, des entsorgten, des von jeglichen Anteil am Leben des eigenen Kindes ausgegrenzten Elternteils befinden.

Ein Weg dies zu ändern, ist für uns der Weg in die Öffentlichkeit. Hierbei haben wir einen Weg gefunden durch das Anbinden unserer Botschaft an eine außergewöhnlich sportliche Leistung auf dieses Problem hinzuweisen.

Das Problem nämlich, daß es in einer großen Anzahl von Trennungskonflikten an einer am Kindeswohl orientierten Zusammenarbeit, einer Kooperation der Trennungspartner mangelt. Durch unsere Kontakte und allgemein öffentlich gemachte Aktivitäten wissen wir, dass dieses Problem kein rein nationales Problem ist, sondern, dass in zumindest auch in den angrenzenden europäischen Ländern ähnlich Zustände existieren, Lebensgeschichten einzelner Väter, denen der normale, verantwortliche Kontakt zu ihren Kindern verwehrt ist.

Dass Trennungskinder, die dies so erleben müssen, zum Teil ihr Leben lang unter dieser Trennung leiden, ist inzwischen zumindest international eine wissenschaftlich belegte Tatsache, deren Konsequenzen sich teilweise über mehrere Generationen fortsetzt.

Eine Trennung der Eltern ist für Kinder an sich schon ein kleines Trauma, der Verlust eines Elternteils durch mangelnde Kooperation der getrennten Eltern verstärkt dieses Trauma unnötig.

Wir von der juristischen Sorge um unsere Kinder faktisch ausgeschlossenen Väter und Mütter fordern von unseren Gesetzgebern Gesetzesveränderungen, damit wir diese Sorgepflicht unseren Kindern gegenüber, zu der wir mit jeder einzelnen Faser unseres Körpers stehen, auch aktiv leben können und uns nicht der Willkür des anderen Elternteils ausgesetzt sehen müssen.

Unser Forderung ist legitim, es geht unsere Kinder, die an der Situation in der sie leben, der Trennung und Scheidung der Eltern, keine Verantwortung tragen, aber dennoch darunter zu leiden haben, mit nicht abschätzbaren gesundheitlichen Konsequenzen für ihr zukünftiges Leben.

Diese legitime Forderung ist derart, dass sie von jedem aufrichtigen Menschen mitgetragen werden kann, sofern er denn Kenntnis davon bekommt und über ein gesundes Maß an Gerechtigkeitssinn und Empathie verfügt.

Wir wollen Gesetze, die zur Not mit juristischem Druck eben diese Zusammenarbeit, diese Kooperation der Eltern auch nach einer Trennung, zum Wohle unserer Kinder schaffen.

Wir fordern Zusammenarbeit mit unseren ehemaligen Partnern zum Wohle unserer Kinder!
Diese Zusammenarbeit fordern wir nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in Liechtenstein, in der Schweiz und in Frankreich von unseren ehemaligen Lebenspartnern.

Wir, das sind betroffene Trennungskinder, betroffene Väter und betroffene Mütter aus Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Die von uns geforderten gesellschaftlichen und politischen Veränderungen kommen unserer Ansicht nur zustande, wenn betroffene und engagierte Menschen Aktivitäten starten, mit denen diese Problematik öffentlich wird, und zwar in einer konstruktiven Weise.

Unsere Ziele . Erstellt von Tilo für die Papatourbearbeitung 2013
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